Das Basaliom, auch Basalzellkarzinom genannt, ist ein semimaligner, d.h. halbbösartiger Tumor, der von den basalen Schichten der Epidermis und der Haarfollikel ausgeht. Es wächst infiltrierend, erzeugt aber keine Tochtergeschwülste (=Metastasen).  Aufgrund der malignen Potenz ist auch beim Basaliom die Früherkennung sehr wichtig. Wir empfehlen einen regelmäßigen Haut Check, das sog. Hautkrebs-Screening mit Vitalmikroskopie, das auch bei entsprechenden Auffälligkeiten durch eine dermatoskopische Fotodokumentation ergänzt werden kann.

Es gibt verschiedene Formen des Basalioms. Am häufigsten sehen wir noduläre, d.h. knotige  Basaliome und superfiziell-multizentrische Basaliome, auch Rumpfhautbasaliome genannt.  Außerdem gibt es z.B. noch das sog. sklerodermiforme Basaliom vor und auch pigmentierte Basaliome können vorkommen und können mit einem malignen Melanom verwechselt werden. Basaliome neigen zu Blutungen und Ulzerationen. Sie entstehen häufig an den lichtexponierten Arealen z.B. im Gesicht (Glatze, Stirn, Nase, oberer Ohrenbereich, Unterlippe), aber auch an den Handrücken, Unterarmen, Decolleté, Schultern und Unterschenkeln. Allerdings kommen Basaliome auch an anderen, nicht lichtexponierten Körperstellen vor, dann häufig als Rumpfhautbasaliom. Sie entstehen meist erst im höheren Lebensalter. Hierbei spielen persönliche Veranlagung, Vererbung und Sonnenbelastung im Leben eine wichtige Rolle. Dabei ist insbesondere der langwellige Anteil des UV-Lichts, das UV-A-Licht (320–400 nm Wellenlänge), durch eine größere Eindringtiefe ausschlaggebend für die Entstehung des Basalioms. Schäden, die vor Jahren entstanden sind, zeigen sich erst mit langer Verzögerung, auch wenn man sich der Sonne oftmals gar nicht mehr so aussetzt bzw. sich in späteren Jahren aktiv davor geschützt hat. Die Diagnosesicherung erfolgt durch eine histologische Untersuchung. Es stehen für die verschiedene Formen des Basalioms verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung: Behandlungen mit Cremes oder auch die sog. Kryotherapie mit flüssigem Stickstoff. Auch können Lasertherapie oder Photodynamische Therapie als Therapieoptionen in Frage kommen. Bei den meisten Formen des Basalioms ist jedoch weiterhin die operative Entfernung  mit ausreichendem Sicherheitsabstand die Therapie der Wahl.  Regelmäßige Nachuntersuchungen zur Früherkennung  eines Rezidivs sind dann wichtig und sinnvoll.

Behandlungen mit:

Malignes Melanom/Hautkrebs,Basaliom/Hautkrebs und Aktinische/Solare Keratosen/Hautkrebsvorstufen sind Erkrankungen der Haut, die meist eines individuellen Behandlungskonzeptes bedürfen. Wir behandeln diese Erkrankungen gerne nach einem ausführlichen Beratungsgespräch entsprechend den aktuellen Leitlinien.

Sie haben Interesse? Kontaktieren Sie uns!

Sie sind an einer Behandlung interessiert oder haben weitere Fragen? Dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie das Praxisteam über unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an.