Im Zuge der zunehmenden Zahl von Menschen mit Endoprothesen, nehmen auch die Beschwerden, die im Zusammenhang mit Überempfindlichkeitsreaktionen auf Metalle stehen können , in den vergangenen Jahren zu. Auch im Rahmen von Zahnimplantaten kann eine Unverträglichkeitsreaktion auftreten.

Daher kann, wenn eine Endoprothesen-Operation ansteht oder Beschwerden im Zusammenhang mit einem Implantat bestehen, bei Verdacht auf eine mögliche Unverträglichkeitsreaktion, eine allergologische Abklärung durchaus empfehlenswert sein. Dabei sollte insbesondere die spezifische allergologische Vorgeschichte des Patienten berücksichtigt werden, sowie eine individuelle Epikutantestung durchgeführt werden.

So kann nach Abschluss der Untersuchungen zur Vermeidung von Risiken, bei positiven Ergebnissen ggf. die Empfehlung ausgesprochen werden, alternative Endoprothesen-Varianten bei diesen Patienten zu implantieren

Die Untersuchungen umfassen:

  • Normierte allergologisch/dermatologische Anamnese
  • Orthopädische/Schmerzanamnese (WOMAC-Score)
  • Individuelle allergologische/dermatologische Anamnese
  • Atopieanamnese
  • Orthopädische Untersuchung
  • Dermatologische Untersuchung von Haut und Schleimhäuten
  • Epikutantestung
  • Ggf. Laboruntersuchungen